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Landwirtschaft

Die norwegische Landwirtschaft - ein wichtiger Teil des norwegischen Kulturerbes



Foto: Cesilie Aurbakken
Foto: Cesilie Aurbakken
Von Per Ole Andersen-Ranberg, Der norwegische Bauernverband

Eine Reise durch die norwegische Kulturlandschaft ist eine Reise durch eine vom Menschen - dem Bauern - geschaffene Landschaft. Waldrodung und Ackerbau haben die Landschaft zu dem, dass sie heute ist, geformt.


Es ist die im ganzen Land aktive Landwirtschaft, die Norwegen als Reiseziel begehrt macht.

Es ist nämlich die Landwirtschaft die im Laufe der Zeit die Landschaft verändert hat. Das Erbgut liegt in den Spuren unserer Vorfahren, die danach strebten, genug Essen und Einkünfte für ihre eigene Familie zu erwirtschaften. Interessant sind die Spuren, die auf alten Weiden, alten Grenzmarkierungen, alten Häusern und Gebäuden hinterlassen wurden. Das Erbe liegt nicht nur in der älteren und jüngeren Geschichte der Landschaft - das Erbe liegt auch in der Liebe zur Erde und Natur sowie in der auf jedem Gehöft gepflegten Philosophie, das Gut in noch besserem Zustand als man es selbst übernahm, an die nächste Generation weiterzugeben.

Viele sehen in der Kulturlandschaft eine Bauernlandschaft, in der die historischen Spuren ihrer Nutzung sichtbar sind. In ganz Norwegen findet man zum Beispiel Felszeichnungen aus der Bronzezeit. So die Felszeichnungen in Alta, insgesamt über 3000. Schaut man sich diese Felszeichnungen genauer an, wird man landwirtschaftliche Motive entdecken - und diese Landschaft wird sicherlich immer noch landwirtschaftlich genutzt. Ja, unsere Vorfahren wussten, wo die besten Gebiete für Ackerbau lagen.

Seit je her wurde die Kulturlandschaft von Menschen, Klimaänderungen sowie von der Natur gesteuerten Bedingungen geformt. Diese Bedingungen, wie Bevölkerungsentwicklung, Markt und Politik, haben verschiedentlich Einfluss geübt. Die norwegische Kulturlandschaft ist auch eine politische Landschaft: durch die in den letzten 100 Jahren gefassten politischen Beschlüsse ist es immer noch möglich, im ganzen Land die Erde zu bewirtschaften.

Die Landschaft, durch die Sie in Norwegen reisen, ist durch den Überlebenskampf der Menschen geformt worden. Drei Prozent der Fläche Norwegens werden bewirtschaftet, wobei die klimatischen Verhältnisse für die Nahrungsproduktion stark variieren. Gleichzeitig hat Norwegen eine Sonderstellung, wir haben kalte Winter, die in der modernen Landwirtschaft bedeuten, dass man weniger Pflanzenschutzmittel einsetzen muss, und wir haben lange, helle Sommernächte, die sehr viel für den Geschmack und das Aussehen der Ernte bedeuten. Die von Natur gegebenen Umstände wie Topografie und Klima aber auch dass man im gesamten Land anbaut, geben norwegischen landwirtschaftlichen Produkten Ursprung, Identität und Qualität.

Die Kulturlandschaft wirt auch durch die Gebäude, die die Landschaft prägen, identifiziert. So können es traditionell gebaute Gebäude in Hordaland oder Gudbrandsdalen sein oder reich ausgeschmückte Speicherschuppen in Telemark. Die Stab- und Steinkirchen aus dem 12. Jahrhundert sind Bauten, die von jahrhundertealtem menschlichen Leben und Wirken zeugen.

Natürlich haben auch die Haustiere die Landschaft geprägt. Heute trät das Schaf am meisten dazu bei, die Landschaft offen zu halten - der Mäher der Kulturlandschaft. Aber egal ob Schaf, Ziege oder Kuh, sie haben alle früher wie auch heute die Landschaft geprägt und bestimmt, wie Erde und Gebäude genutzt werden sollen.

Die norwegischen Fjorde sind vor Kurzem zum attraktivsten Reiseziel gekoren worden. Es ist der Anbau an den Ufern der Fjorde, der die Fjorde so attraktiv macht, es sind die Gehöfte, die sich and die steilen Berghänge klammern und vom Leben, in dem Anbau das wichtigste Ziel ist, erzählen. Die Fjorde zeigen auch wie wichtig es ist, das der norwegische Bauer auch in Zukunft in ganz Norwegen anbauen kann. Es geht nicht nur um Kulturlandschaft, es geht um Kulturerbe, Identität und Ursprung. Nur durch die Nahrungsproduktion kann Norwegen auch in Zukunft das attraktivste Reiseziel der Welt sein.



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